Neues Leuchtturm-Projekt geni:OS veröffentlicht

paragon semvox GmbH zeigte in der andauernden Corona-Krise nicht nur, dass es als Software-Unternehmen zu 100% im Home-Office arbeiten kann. Es war sogar möglich, das größte interne Entwicklungsprojekt der letzten Jahre fertig zu stellen: die neue Plattform für smart-Assistenten „geni:OS“.

geni:OS kann dabei mehr, als ein simpler Sprachassistent zu sein. Vielmehr ist es eine Umgebung, die es erlaubt, über sogenannte Smart-Agents – also Softwaremodule verschiedenster Art – Informationen zusammenzutragen und zu verarbeiten. Die Magie dabei ist, dass geni:OS diese Daten auswertet, auf deren Grundlage eine Entscheidung trifft und dann im Sinne des Nutzers zielgerichtet in Aktion tritt.

In einem Automotive Projekt würde geni:OS alle Daten der Fahrzeugsensoren (Geschwindigkeit, Temperaturen, Reifendruck, Sicherheitssysteme, Luftgüte uvm.) zusammentragen und die Komforteinstellungen für die Fahrzeuginsassen so kontrollieren, dass diese sich wohlfühlen – ohne dass notwendigerweise ein Befehl dazu ausgesprochen werden muss.

Es könnte zum Beispiel gemessen werden, dass der Sauerstoffgehalt im Inneraum zu niedrig ist. Das würde dazu führen, dass der Fahrer ermüdet und seine Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit abnehmen. geni:OS hilft das zu verhindern, indem es die Frischluftzufuhr einschaltet, bevor der Fahrer feststellt, dass er die Luft jetzt bräuchte.

Umgekehrt kann geni:OS die Frischluftzufuhr von außerhalb vorübergehend abstellen, wenn in der Umgebung um das Fahrzeug schlechte Luftwerte gemessen werden. Aufgrund von Daten öffentlicher Messstationen kann auch eine Alternativroute vorgeschlagen werden, um diese Zonen ausreichend zu umfahren.

Tatsächlich ist dies nur ein kleiner Ausschnitt aus dem riesigen Repertoire einer Plattform, die mit den Anforderungen der Kunden wächst.

 

geni:OS tritt die Nachfolge des erfolgreichen ODP S3 an. ODP S3 wird zunächst weiter unterstützt, laufende Projekte erfolgreich zum Abschluss gebracht und auch sonst wird es in absehbarer Zeit zu keinen Einschränkungen kommen. Neue Projekte sollen allerdings unter geni:OS realisiert werden